So sehen die

 

zehn Wandbilder aus,

 

die wir erhalten wollen

 

 

Tierfamilien-Bilder

 

Storchen-Familie

 

Auf dem Storchen-Bild sieht man, wie der Storch-Vater und die Storch-Mutter die Jungen füttern.

 

 

Schaf-Familie

 

Der Schafbock beschützt die Familie.

Das Lämmchen steht unter dem Bauch der Mutter.

 

 

Hasen-Bild

 

Bei der Familie Hase heißt das männliche Tier Rammler, das weibliche Tier heißt Häsin und das Junge nennt man Häschen. Das Weibchen frisst gerade ein Salatblatt. Der Vater Hase putzt sich die Pfote. Die Häschen spielen und schmusen miteinander.

 

 

Ziegen-Bild

 

Das Zicklein trinkt am Euter der Ziegen-Mutter. Der Ziegenbock beschützt die Familie vor Feinden.

 

 

 

Schwanen-Bild

 

Der männliche Schwan (Ganter) plustert sich vor seiner Gattin (Frau) auf.

Die Schwanen-kinder sitzen im Gefieder der Mutter.

 

 

Bären-Bild

 

Das (Koala-)Bären-Junge streckt frech die Zunge heraus und klammert sich an seiner Mama fest. Das große Geschwister-Tierkind möchte den Baum hoch klettern. Der Bären-Papa sitzt daneben und dehnt sich.

 

 

Familie Hahn

 

Die Mutter Henne wärmt ihre Küken unter ihren Federn.

Der stolze Vater Hahn beschützt die Familie.

 

 

Familie Fuchs

 

Der Fuchs-Rüde (Männchen), die Fähe (Fuchs-Weibchen) und der kleine Welpe (Fuchs-Kind) spielen im Wald.

 

 

 

Der Märchengiebel

Sicher geht es euch wie einer Lehrerin an unserer Grund­schule, die diesen Märchengiebel an einem der Pavillon-Bauten noch nie bemerkt hatte…

 

Über dem Eingang zum Süd-Pavillon ist ein großes Märchen-Giebelbild.

 

 

Ganz links finden wir den Wolf aus dem Märchen „Rot­käpp­chen“. Er hat scharfe Zähne und schaut recht bissig aus. Rotkäppchen tanzt mit dem gestiefelten Kater. Das Mäd­-chen hat Wein und Kuchen in einem Korb. Auf dem Kopf trägt es eine rote Kappe.

 

Der gestiefelte Kater hat Sieben-Meilen-Stiefel an und auf seinem Hut ist ein Federbusch.

 

In der Mitte des Giebelbildes ist eine große Märchenfigur. Wir vermuten, dass es sich um die Gold-Marie aus "Frau Holle" handelt. Sie hat ein schönes gelbes Kleid und seidene Balle­rinas an. Ihre Haare sind lockig und auf dem Kopf ist eine hübsche goldene Krone zu sehen.

 

Hänsel und Gretel gehen in den Südpavillon der Staufer-Grundschule Schongau. Allerdings haben die Geschwister ihr Schulzeug nicht dabei.

 

Gretel füttert die goldene Gans mit einer Breze. Die golde­ne Gans steht vor dem Lebkuchen-Haus der Hexe. Im He­xen­­garten wachsen Schwammerl und Kräuter.

 

 

Die Sternzeichen-Wanduhr

Mir gefällt am allerbesten das Uhren-Wandbild von Cobi Reiser an der Turnhalle. Man sieht dort Gott, der die Welt schuf. Er hält das Unendlichkeitszeichen in den Händen. Links und rechts von ihm sind Sonne und Mond.

In der Mitte wurde eine Uhr eingebaut. Am Rande des Zifferblattes sind die Sternzeichen mit Wassermann, Fischen, Stier, Widder, Zwillingen, Skorpion, Löwe, Jungfrau, Waage, Schütze, Krebs und Steinbock.

Unter der Uhr sieht man drei Menschen. Ein Mann ist die Vergangenheit. Er hält eine Lebenssanduhr in der Hand. Sie ist bald zu Ende. Zu seinen Füßen liegt ein dickes Tagebuch. Hier hat er vielleicht besondere Dinge aus seinem Leben aufgeschrieben. Der zweite Mann ist die Gegenwart. Bei ihm sieht man, dass er mit dem Spaten in der Erde gräbt. Er stochert mit einem Grabstock im Boden. Der dritte Mann ist die Zukunft. Der Junge spielt mit einem Vogel.

Mir gefallen die Farbmischungen in diesem Bild: verschiedene Blautöne, ein dunkles Grün, ein helles Braun und Gold für den Heiligenschein von Gott.

Jakob Benjamin Reiser, der Künstler aus München, hat sich mit diesem Wandbild viel Mühe gegeben. Deshalb soll das Künstler-Uhren-Wandbild erhalten bleiben.

 

Wir bitten die Stadt Schongau, dass sie dafür sorgt, dass die Wandbilder nicht der Abrissbirne zum Opfer fallen.

 

                                                       Johannes Breunig, Klasse 3c